Neue Technologien




Medizintechnologie fördern


Hörgeräte, Kontaktlinsen und Herzschrittmacher gehören mittlerweile zum Reigen alltäglicher biologischer Implantate. Die neue Technologie präsentiert sich der Menschheit indes in noch kunstvollerer Form. Nanotechnologie ermöglicht die Herstellung winziger biologischer Geräte, die so klein sind wie Moleküle (ein Milliardstel eines Meters).

Mögliche Anwendungsbereiche für Nanobiotechnologie sind Systeme für verbesserte Arzneimittelverabreichung sowie biokompatible, leistungsstarke Werkstoffe für Implantate.  Der kritische Krankheitsverlauf von Patienten lässt sich bereits mithilfe implantierter Biosensoren überwachen. Sensoren in Nanogröße, die biologische Krankheitserreger entdecken, würden indes nicht-invasive Diagnostik leisten und chirurgische Eingriffe oder andere traumatische Behandlungsmethoden ablösen.

Das laufende "Nanomed"-Projekt zielt auf die Entwicklung von Prototypen für Medizingeräte und benutzt eine ganze Reihe von Materialen in Nanogröße, insbesondere Polymere, die Prägetechniken anwenden. Anlagerung und Wachstum menschlicher Zellen auf diesen neuen medizinischen Geräten befinden sich derzeit auf dem Prüfstand, ebenso wie die Zellreaktion. Wie "biokompatibel" sind sie? Die Fortschritte in Elektronik, Biowerkstoffen und Computer-wissenschaften könnten zur Entwicklung neuer Geräte für die Reparatur von Nerven-läsionen führen und den 300000 Querschnittsgelähmten in Europa Hoffnung geben.

Elektrische Implantate


Elektrische ImplantateIm Rahmen des Projekts SUAW (Stand Up And Walk) könnte ein computergestützter Nerven-simulator gelähmten Menschen helfen, wieder ein Stück ihrer Beweglichkeit zurückzugewinnen und ihre Lebensqualität verbessern. Elektrische Reize vom Implantat lösen künstliche Muskel-kontraktionen aus.



Ein implantierter Mikroprozessor könnte mehrmaliges Operieren künstlicher Gelenke überflüssig machen


Im STMulus-Projekt lässt sich mit einem kleinen Implantat frühzeitig erkennen, wie fest eine neue Prothese, z.B. ein künstliches Hüftgelenk, sitzt, bevor auch nur die geringste Lockerung Schmerzen verursacht oder die Knochen beschädigt.


Quelle dieses Textes: © Europäische Gemeinschaften, Nachdruck mit Quellenangabe gestattet. - http://ec.europa.eu



 


 

 

 



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